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Bericht über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates am 11.03.2019

Straßensanierung Wilhelm-Feder-Straße und Kehrbühlstraßea) Vorstellung der Sanierungsentwurfsvariantenb) Vorstellung möglicher Anwohnerbeteiligungen

Für die Erneuerung der Wilhelm-Feder-Straße und der Kehrbühlstraße haben die BIT-Ingenieure aus Villingen-Schwenningen drei Varianten ausgearbeitet:

Variante I = Geschwungene Linienführung

Bei dieser Variante ist ein überwiegend einseitiger Gehweg geplant. Dieser verläuft an der nördlichen Seite der Straße. Im östlichen Bereich soll ein zusätzlicher Gehweg an der Südseite (Bereich der katholischen Kirche) entstehen, im östlichen Bereich der Kehrbühlstraße ist ein Gehweg ausschließlich auf der nördlichen Seite geplant. Der westliche Teil der Wilhelm-Feder-Straße soll einen Gehweg an der Westseite (Brunnenplatz) erhalten. Der bisherige Gehweg auf der Ostseite endet nahe der Einmündung.

Insgesamt sollen im dargestellten Verlauf bis zur Einmündung Brendweg 20 gestalterisch angelegte Stellplätze entstehen, welche sich auf beide Straßenseiten verteilen. Dies bedeutet keinen Verlust an Parkplätzen im Vergleich zur derzeitigen Nutzung (Parken am Straßenrand). 19 Baumpflanzflächen zur ökologischen und zur optischen Aufwertung sind vorgesehen. Die Breite der Fahrbahn beträgt konstant 5,00 bzw. 5,50 Meter.

Variante II = Verkehrsberuhigter Bereich

Bei der Umwandlung der Straßenabschnitte in einen verkehrsberuhigten Bereich entsteht eine Mischverkehrsfläche, welche für alle Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrzeugführer) zur Verfügung steht. Es ist vorgesehen, verschiedene Abschnitte zu bilden, welche sich durch wechselnde Belagsarten abbilden. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt Schrittgeschwindigkeit. Der verkehrsberuhigte Bereich würde die gesamte Wilhelm-Feder-Straße betreffen sowie die Kehrbühlstraße im östlichen Bereich, also von der Einmündung Brendweg bis zur Einmündung in die Wilhelm-Feder-Straße.

Bei dieser Variante würden 30 gestalterisch angelegte Stellplätze entstehen, was eine Steigerung der Parkplätze um etwa 50 % zum Bestand wäre. In einem verkehrsberuhigten Bereich ist jedoch das Parken ausschließlich auf diesen gekennzeichneten Parkflächen zulässig. Bei den Varianten 1 und 3 darf auch außerhalb der angelegten Stellplätze geparkt werden, soweit die Mindestfahrbahnbreite von 3,05 Meter nicht unterschritten wird und keine Einfahrt zugeparkt wird. Diese Variante 2, verkehrsberuhigter Bereich, beinhaltet 22 Baumpflanzflächen zur ökologischen und zur optischen Aufwertung.

Variante III = Einbahnstraße

Die Einrichtung einer Einbahnstraße würde ein Durchfahren der Wilhelm-Feder-Straße ausschließlich in Fahrtrichtung West (zur Kehrbühlstraße hin) beinhalten. Im westlichen Teil der Wilhelm-Feder-Straße (also von der Einmündung zur Kehrbühlstraße bis zur Einmündung zur Vorderen Straße) ist keine Einbahnstaßenregelung vorgesehen. Der östliche Teil der Kehrbühlstraße (also von der Einmündung Brendweg bis zur Einmündung in die Wilhelm-Feder-Straße) wäre ebenso als Einbahnstraßenregelung ausgewiesen. Auch hier wieder ausschließlich die Fahrtrichtung von Ost nach West. Der Gehweg soll durchgehend an der Nordseite entstehen bzw. an der Westseite im südlichen Teil der Wilhelm-Feder-Straße. Im östlichen Teil der Wilhelm-Feder-Straße ist ein zusätzlicher Gehweg an der Südseite (Bereich der katholischen Kirche) geplant. Radfahrer sollen nicht an die vorgeschriebene Fahrtrichtung gebunden sein.

Mit 32 geplanten Parkplätzen sind hierbei zwölf Parkplätze mehr als im derzeitigen Bestand geplant. Die Fahrbahnbreite liegt durchgängig bei 4,00 Metern.

Herr Christ (BIT-Ingenieure) erläuterte in der Sitzung die Varianten im Detail. Wer die entsprechenden Pläne online einsehen möchte, kann diese im Ratsinfosystem finden. Bitte klicken Sie hierzu auf unserer Homepage (www.dauchingen.de) auf den Gliederungspunkt „Rathaus“. Über den Unterpunkt „Gemeinderat“ können Sie auf „Ratsinformationssystem“ klicken. Anschließend wird Ihnen ein Link angezeigt, dem Sie folgen können. Sie gelangen dann in unser Ratsinformationssystem. Unter dem Gliederungspunkt „Recherche“ können Sie unter Eingabe des Titels dieses Tagesordnungspunkt (Überschrift) die einzelnen Pläne als PDF-Dokument abrufen.

Im westlichen Bereich der Kehrbühlstraße (also von der Einmündung Brendweg bis zur Einmündung Zinkenstraße) sind mehrere Varianten denkbar. Möglich ist eine Fortführung der Einbahnstraße mit sechs Parkplätzen und verschiedene Pflanzflächen für Bäume. Diese Gestaltung ist ebenso denkbar mit Verkehr in beide Richtungen, wobei dann die Restfahrbahnbreiten auf Höhe der Pflanzflächen und Stellplatzflächen nur noch 2,85 Meter beträgt. Aufgrund dieser eigentlich zu geringen Straßenbreite wäre bei einer Verkehrsführung in beide Richtungen auch ein Verzicht auf Parkplätze und Begrünung unumgänglich.

In der nächsten Sitzung am 1. April wird dieses Thema erneut beraten, ggf. werden bereits Entscheidungen für oder gegen einzelne Varianten getroffen. Jedenfalls soll festgelegt werden, in welcher Form und in welchem Umfang eine Anwohnerbeteiligung oder eine Anwohnerinformation erfolgen soll.


Vollständiger Bericht der Gemeinderatssitzung 11.03.2019 ((45,2 KB))

 
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