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Bericht über die öffentliche Gemeinderatssitzung vom 27.07.2020

Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 24 barrierefreien Mietwohnungen in der Villinger Straße 8
a) Vorstellung des Bauvorhabens durch die Bauherren
b) Beratung über den eingereichten Bauantrag

Die Vorhabensträger Herr Laufer und Herr Lafera waren in der Sitzung anwesend und stellten ihr Bauvorhaben vor. Nachdem Herr Laufer der Verwaltung bereits vor der Einreichung des Bauvorhabens schriftlich mitgeteilt hatte, dass ihm „von mehreren Gemeinderäten etwas in Aussicht gestellt wurde“, wurde der ursprüngliche Vorstellungstermin für das Bauvorhaben als obsolet erachtet. Die direkte Vorstellung im Gemeinderat von größeren Bauvorhaben entspricht auch dem bisherigen Vorgehen („Firstenfeld“ und „Heubergblick“) und bietet die größtmögliche Transparenz.

Beantragt ist der Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 24 Mietwohnungen und 27 Tiefgaragenstellplätzen. Zusätzlich sind fünf oberirdische Besucher-Parkplätze geplant, wobei sich drei davon vor Garagen mit Funktionsräumen befinden und zwei vollständig und ein dritter teilweise auf Gemeindefläche vorgesehen sind. Das Gebäude ist mit drei Vollgeschossen und einem weiteren Dachgeschoss (1,90 m Raumhöhe) geplant und hat eine Gesamthöhe bis zum First mit 12,32 m vom geplanten Gelände aus gemessen und vom Gehweg gemessen eine Höhe von ca. 14 m.

Das Bauvorhaben liegt im Geltungsbereich des unqualifizierten Bebauungsplans „Ortsmitte“. Im Bebauungsplan wurde keine Bauweise festgesetzt. Sie richtet sich nach der Umgebungsbebauung gem. § 34 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB).

Für das Bauvorhaben sind folgende Befreiungen beantragt: Reduzierung der Dachneigung des Hauptgebäudes um 20 ° auf 10°.
Laut Bebauungsplan ist eine Dachneigung von mindestens 30° festgesetzt. Geringfügige Überbauung der privaten Grünfläche mit gleichzeitigem Aus-gleich auf demselben Grundstück.
Gemäß Bebauungsplan darf die Grünfläche nicht überbaut werden. Das Maß der Überschreitung ist nicht angegeben. Es als geringfügig zu bezeichnen, trifft jedoch nicht zu.

Begründungen des Bauherren hierzu: zu 1. Verringerung der Gesamtgebäudehöhe, bei gleichzeitiger Unterbringung der notwendigen Abstell-, Technik-, Wasch-und Trockenräume im Dachspitz. zu 2. zur Optimierung der Wohnqualität wurde ein Gebäudeversatz (Sonnenseite) Richtung Westen geplant und ein Wendeplatz auf der Ostseite des Gebäudes geschaffen.

Die Zufahrt erfolgt über ein gemeindeeigenes Grundstück. Die Überfahrt ist weder mit Baulast noch mit einem Überfahrtsrecht geregelt. Eine Anfrage des Bauherren diesbezüglich fand bei der Gemeinde nicht statt. Die Erschließung ist bei dem aktuellen Planstand somit nicht gesichert.

Für die Anlegung von drei Stellplätzen auf dem gemeindeeigenen Grundstück hat der Bauherr bei der Gemeinde keinen Antrag gestellt. Da die Bauunterlagen – bis zum Versandtag der Gemeinderatsunterlagen -  unvollständig waren, die Stellungnahme der Baurechtsbehörde noch nicht vorliegt und die Zweimonatsfrist für die Einvernehmenserteilung/-versagung somit nicht eingehalten werden kann wurde vorgeschlagen, das Einvernehmen vorerst und vorsorglich nicht zu erteilen.

Der Gemeinderat hat einstimmig das Einvernehmen der Gemeinde zum Bauvorhaben nach § 36 Abs. 1 BauGB versagt.

Hier gelangen Sie zum vollständigen Sitzungsbericht ((95 KB))

 
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