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ANSPRECHPARTNER

Klaus Wehrmann
Tel.: 07720 9777-24
Fax: 07720 9777-33
Raum: 13
Aufgaben:

Straßenbeleuchtung, Baugenehmigung, Bauherrenberatung, Umweltförderprogramm, Aufgrabungen im öffentlichen Straßenraum, Kaufpreissammlung, Weihnachtsmarkt, Spielplätze, Gewerbeschau, Führung Ökokonto

Klimaschutz als politisches Handlungsziel der kommunalen Daseinsfürsorge

Dritte Neuauflage des Umweltförderprogramms steht für Sie bereit!
 
Auch in den Jahren 2020 bis 2022 wird unser erfolgreiches Umweltförderprogramm als kommunaler Beitrag zum Klimaschutz fortgesetzt
Drei neue Fördermaßnahmen und zwei Erhöhungen
 
Bereits in der öffentlichen Sitzung vom 30.05.2016 hat unser Gemeinderat einstimmig den Klimaschutz als ein politisches Handlungsziel der kommunalen Daseinsfürsorge eingestuft. Der gemeindliche Beitrag zum Klimaschutz wird über eine Förderliste zur Emissionsminderung getätigt. Denn
aus den CO2 Bilanzen sind bekannt, dass die privaten Haushalte mit ca. 40 % die zweitgrößte Menge Treibhausgas ausstoßen. An dieser Stelle setzen die zweite und nun auch die dritte Auflage der Förderrichtlinien für die Jahre 2020-2022 an.
 
In den vergangenen drei Jahren konnten über die zweite Auflage des Programms 131 Maßnahmen mit einer Gesamtsumme von ca. 51.000 EUR gefördert werden. 19 effiziente Heizungspumpen, 16 Heizungserneuerungen sowie 16 Fenstererneuerungen, 9 Gebäudedämmungen wurden beschieden. Das neue CO2-Einsparprogramm wurde 11 mal erfolgreich genutzt.
 
Um auch weiterhin verstärkt umweltfreundliche Technologien einzusetzen und hierfür lokales Handeln zu generieren werden künftig folgende Maßnahmen neu gefördert:
 
Batteriespeicher für bestehende oder neue Photovoltaikanlagen mit pauschal 300 EUR Einspeisemanagement-Controller mit pauschal 300 EUR Anschaffung privater E-Ladesäulen (Wallbox) mit pauschal 300 EUR
 
Eine Erhöhung des Förderbetrages wurde bei den beiden folgenden Maßnahmen vorgenommen:
 
der Förderbetrag bei der Einsparung von 1 Tonne CO2 wurde von bisher 100 auf 300 EUR erhöht der Förderbetrag für Baumpflanzungen von bisher 250 auf 500 EUR (für maximal 2 Baumpflanzungen im Förderzeitraum 2020 bis 2022)
 
Folgende bisher bewährte Fördertatbestände werden unverändert fortgeführt:
 
der Einbau von kontrollierten Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung (nur im privaten Wohnungsbau und nur mit Baugenehmigung vor 1995)
 
thermische Solaranlagen - Brauchwassererwärmung
(nur im privaten Wohnungsbau und nur mit Baugenehmigung vor 1995) Heizungserneuerung Einsatz von erneuerbaren Energieträgern wie Pellet-, Hackschnitzel-, Biogas- und Holzvergaserheizungen Errichtung von Photovoltaikanlagen zur Energiegewinnung
(nur im privaten Wohnungsbau) Fenstererneuerungen
(wenn diese älter als 20 Jahre sind)
Gebäudedämmung
(wenn das Gebäude älter als 15 Jahre ist)
 
Wer also in den nächsten drei Jahren eine der aufgeführten Maßnahmen plant, kann hierfür - unabhängig von anderen Zuschussgebern - von der Gemeinde einen Zuschuss für seinen Beitrag zum Klimaschutz erhalten. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht, bei Programmüberzeichnung gilt das Windhund Prinzip und somit das Datum des Eingangs des Antrages.
 

Den aktuellen Antrag zum Umweltförderprogramm 2020-2022 erhalten Sie hier. ((77,7 KB))

Die einzelnen Förderrichtlinien für das Umweltförderprogramm können Sie hier ((107,8 KB)) einsehen.

Ökologische Modellgemeinde Dauchingen

Die Gemeinde Dauchingen wurde 1996 vom Land Baden-Württemberg als sechste Gemeinde zur "Ökologischen Modellgemeinde" ernannt und war fünf Jahre im Förderprogramm der modellhaften Gemeinden Baden-Württemberg vertreten.

Bank vor Bäumen

Durch Beschluss des Gemeinderats vom 18.12.1995 stellt die Gemeinde Dauchingen die Erhaltung der natürlichen Ressourcen Wasser, Boden und Luft in den Blickpunkt ihres langfristigen kommunalen Denkens und Handelns.

Das Ziel war eine ganzheitliche ökologische Gemeindeentwicklung zu fördern. Deshalb hat der Gemeinderat Dauchingen folgende Themenschwerpunkte festgelegt:

  • Umweltgerechte Freiflächengestaltung
  • Biotopvernetzung
  • Umweltgerechte Gebäudemodernisierung
  • Umweltgerechte Verkehrsgestaltung
  • Ökologische Bauleitplanung mit Auflegung eines Umweltförderprogramms

Aus diesen Handlungsfeldern wurden Einzelmaßnahmen, wie in einer Projektliste näher beschrieben, herausgegriffen und sukzessive entsprechend der finanziellen Leistungsfähigkeit umgesetzt.

In der rechten Spalte finden Sie eine Übersicht über die seit 1997 geförderten Maßnahmen. Außerdem ist das aktuelle, kommunale Umweltförderprogramm mit den Förderrichtlinien und ein Förderantrag aufgeführt.

 
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