Rathaus Dauchingen

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78083 Dauchingen
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Öffnungszeiten:

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Mittwoch
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Jahresrückblick 2020

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,


wir möchten Ihnen in einem kleinen Rückblick die Schwerpunkte unserer Arbeit des zu Ende gehenden Jahres in aller Kürze in Erinnerung rufen:

Straßensanierung Wilhelm-Feder-Straße

Die vollständige Sanierung der Wilhelm-Feder-Straße mit dem Austausch sämtlicher Ver- und Entsorgungsleitungen war der Schwerpunkt im Jahr 2020. Trotz des verspäteten Baubeginns konnte der erste Bauabschnitt und auch der zweite Bauabschnitt Ende November mit dem Aufbringen der Asphaltdeckschicht und der Pflanzung der Bäume abgeschlossen werden. Zusammen mit dem noch ausstehenden dritten Bauabschnitt (von Höhe der Zunftstube bis zur Einmündung in die Vordere Straße Ecke Brunnenplatz) und der ebenfalls vollständigen Sanierung der Kehrbühlstraße werden rund 2,6 Millionen € investiert, davon erhalten wir 643.000 € Zuweisungen aus dem Sanierungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ („ASP“).

Wilhelm-Feder-Haus – Sieben neue Wohneinheiten

Ein weiterer Schwerpunkt lag dieses Jahr auf der Sanierung und dem Umbau des Wilhelm-Feder-Hauses. Aus der Bestandswohnung im Erdgeschoss und der rückwärtigen, ehemaligen Werkstatt wurden zwei Wohnungen sowie in dem ehemaligen Ökonomieteil fünf Wohnungen hergestellt. Die Schaffung dieses Wohnraumes mit insgesamt 471 m² Wohnfläche hat rund 979.000 € gekostet, wovon wir 461.000 € Zuweisungen ebenfalls aus dem Sanierungsprogramm „ASP“ erhalten haben. Auch diese Baumaßnahme erstreckte sich über zwei Jahre, der Schwerpunkt war in dem Jahr 2019 geplant, verlagerte sich aber auf das Jahr 2020. Die „Mehrkosten 2020“ entsprechen exakt den „Minderausgaben 2019“, Kosten-steigerungen waren glücklicherweise nicht entstanden. 

Erweiterung Gewerbegebiet Riesenburg

Die vermutlich letzte Erweiterung des Gewerbegebietes Riesenburg konnte durch die Verlängerung der Pfeilstraße und die Anbringung einer Wendeplatte mit entsprechender Niederschlagsentwässerungsanlage erfolgen. Diesen Erschließungskosten in Höhe von ca. 380.000 € - ohne die Grunderwerbskosten, Bauleitplanungskosten und Nebenkosten - stehen nunmehr vier neue Gewerbegrundstücke mit zusammen über 10.000 m² Gewerbefläche gegenüber. Erfreulicherweise konnten bereits drei Grundstücke veräußert werden. Neben den beiden Dauchinger Firmen Wohnbau Janzer GmbH und Schlosserei Michael Konrad konnte auch eine Neuansiedlung von außen durch die Firma „K+S Elektronik GmbH“ erzielt werden.

Sanierung der Sporthalle

Wie bei vielen Baumaßnahmen konnte auch hier wieder erfolgreich ein Zuschuss vom Land - dieses Mal aus dem Programm „Sportstättenbauförderung“ zum Förderhöchstsatz von 30 % - generiert werden. Starke 400.000 EUR wurden in einen neuen Boden, eine neue Beleuchtung, den kompletten Austausch des Sanitärbereichs, Beschattungsmöglichkeiten, die energetische Optimierung der Lüftungsanlage und die Erneuerung der Stromverteilung investiert. 121.000 EUR hat das Land an Zuwendungen hierfür übernommen.

Rathaus - Einrichtung eines Bürgerbüros

Die Einrichtung eines Bürgerbüros als zentrale Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger konnte ebenfalls in den vergangenen Monaten realisiert werden. Insbesondere die publikumsintensiven Aufgaben wie Passwesen, Meldewesen, Soziales, Personenstandswesen, Friedhof, Fundbüro, Gewerbe- und Rentenangelegenheiten werden nun in diesem Büro von den Mitarbeiterinnen Karola Bächle und Kathrin Sauter erledigt. Die Lieferung und Montage der neuen Büroeinrichtungen, die Rückbauarbeiten, der neue Bodenbelag und die Beschaffung der entsprechenden EDV-Geräte haben insgesamt ca. 78.000 € gekostet. Über das Sanierungsprogramm erhalten wir auch hierfür wieder einen Zuschuss von 51 % von Bund und Land.

Mehrgenerationenplatz im Neubaugebiet „Auf der Lehr“

Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben und den Forderungen des Landratsamtes wurde in dem Neubaugebiet ein Spielplatz in Form eines Mehrgenerationenplatzes errichtet. Die komplette Anlegung des Platzes inklusive der Lieferung und der Erstellung aller Spielgeräte und Ausstattungsgegenstände, die versicherungsrechtlich notwendige Einzäunung des Geländes sowie eine einjährige Fertigstellungspflege der Bepflanzung hat 136.850 € gekostet. Zuzüglich dem Honorar des Landschaftsarchitekten mit 15.700 € liegen die Gesamtkosten bei 152.550 €. Entsprechend den erschließungsrechtlichen Vorschriften wurden diese Kosten auf die Gestehungskosten der Grundstücke im Neubaugebiet umgelegt.

Drei Bebauungsplanverfahren für Bestandsquartiere

Das zu Ende gehende Jahr war auch geprägt von drei Bebauungsplanverfahren im Bereich von bereits bestehenden bzw. aufgesiedelten Quartieren. Im Quartier „Hinter Wiesen“ konnte über eine informelle, frühzeitige Beteiligung der betroffenen Bürgerschaft ein Entwurf ausgearbeitet werden. In Bereich „Kehrbühlstraße Nord“ sowie in den Gewannen „Faulbreite-Kreuzwasen“ konnten ebenfalls Bebauungsplanentwürfe erarbeitet werden, welche derzeit öffentlich ausliegen. Durch diese drei Bebauungsplanverfahren wird die bauliche Ausnutzbarkeit von Grundstücken in den jeweiligen Gebieten geregelt. Mehrere Bauträgervorhaben auf Grundstücken, für welche kein Bebauungsplan vorhanden ist, haben deutlich gezeigt, wie dramatisch Grundstücke bautechnisch ausgenutzt werden können.

 
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