Rathaus Dauchingen

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Gespräch mit Minister Lucha MdL vom 1. April 2019 mit Vertretern des Bürgervereins, des Sozialvereins und der katholischen Sozialstation

Der Bürgerverein Lebenskreis Dauchingen Hilfe e.V. organisiert seit dem Jahr 2011 zusammen mit dem Sozialverein Dauchingen e.V. das „Betreute Wohnen daheim“. Im vergangenen Jahr wurden von 14 Alltagsbegleiterinnen 28 Personen in Dauchingen im Bereich häusliche Hilfe bei der Bewältigung des Alltags unterstützt.

Ziel dieses Projektes ist es, eine verbindliche, regelmäßige Betreuung und damit Sicherheit in der eigenständigen Lebensführung - möglichst lange zu Hause im vertrauten Umfeld - zu gewährleisten. Hierfür werden die Alltagsbegleiterinnen entsprechend ausgebildet und erhalten eine kleine ehrenamtliche Aufwandsentschädigung. Die zu betreuenden Personen können einen sogenannten Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 EUR pro Monat von der Pflegeversicherung erstattet bekommen.
 
Nachdem nun seit diesem Jahr die sogenannte Unterstützungsangebotsverordnung des Sozialministeriums greift, drohte unseren Alltagsbegleiterinnen die Aberkennung und den zu betreuenden Personen der Verlust, den Entlastungsbetrag bei der Pflegeversicherung erstattet zu bekommen. Daraufhin verfassten Vertreter des Bürgervereins und des Sozialvereins unterstützt durch die katholische Sozialstation und die Gemeindeverwaltung einen offenen Brief an Herrn Minister Lucha MdL. Diesen erhielten auch die beiden Landtagsabgeordneten Martina Braun und Karl Rombach, die unseren Wahlkreis in Stuttgart vertreten. Letzterer informierte sich in einem persönlichen Gespräch vor Ort am 7. Februar diesen Jahres bei den Betroffenen. Am 1. April diesen Jahres fand ein persönlicher Gesprächstermin mit dem Herrn Minister am Rande der Fachtagung „Nachbarschaftshilfen und Unterstützungsangebote im Alltag“ im Hospitalhof in Stuttgart statt. Teilgenommen haben die Vorsitzende des Sozialvereins Elfrun Reinelt, der Ehrenvorstand des Bürgervereins Dr. Günther Reinelt, der Leiter der katholischen Sozialstation Hans-Peter Hable, das Ehepaar Barbara und Gerd Lamers (im Bürgerverein mit der Organisation und Verwaltung dieses Tätigkeitsfeldes beauftragt) sowie Bürgermeister Torben Dorn. Auch Ariane Moosmann war als Vertreterin des für die Anerkennung zuständigen Landratsamtes eingeladen.
 
 
Glücklicherweise konnte in dem Gespräch erreicht werden, dass die Anerkennung für unsere Alltagsbegleiterinnen sowie für die Organisatorin der Angebote Barbara Lamers aufgrund der langjährigen, erfolgreichen und problemlosen Tätigkeit auch von der teilnehmenden Anerkennungsstelle des zuständigen Landratsamtes gelungen ist. Dadurch wird unseren ehrenamtlich Tätigen eine langwierige und kostenintensive Schulung erspart. Auch das Fortbildungserfordernis konnte praxisnah vereinbart werden. Damit ist gesichert, dass die Pflegekassen gehalten sind, den mindestens in Pflegegrad 1 eingestuften Personen den Betrag zu erstatten.

Wir danken dem Herrn Minister Lucha MdL für das konstruktive Gespräch, den Abgeordneten Karl Rombach und Martina Braun für die Unterstützung sowie der Anerkennungsstelle beim Landratsamt für die praxisnahe und flexible Handhabung der Verordnung.
 
Die Vorstandschaft des Sozialvereins und des Bürgervereins
Herr Hable für die Katholische Sozialstation
Torben Dorn für die Gemeinde

 
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