Rathaus Dauchingen

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Waldbegang 28.09.2012; Aufstellung periodischer Betriebsplan 01.01.2012 – 31.12.2021

Am 28.09.2012 fand seitens der Gemeindeverwaltung zusammen mit dem Gemeinderat und interessierten Bürgern eine Waldbegehung des Gemeindewaldes statt. Die Erfordernis hierzu fußt auf den gesetzlichen Vorgaben im Landeswaldgesetz zur planmäßigen und sachkundigen Bewirtschaftung des Waldes und der damit in Zusammenhang stehenden Pflicht zur Aufstellung eines periodischen Betriebsplans.

In diesem Rahmen stellte Herr Nain (Forsteinrichter) von der Forstdirektion des Regierungspräsidiums Freiburg zusammen mit Herrn Hake (Leiter der Außenstelle Triberg) sowie dem für die Gemeinde Dauchingen zuständigen Förster und Revierleiter Herrn Storz vom Forstamt des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis die Ergebnisse zum aktuellen Zustand des Gemeindewaldes und zum Vollzug des abgelaufenen Jahrzehnts vor

Im Ergebnis ist festzuhalten, dass das langfristige Potenzial zur Nutzung des Waldes gut ist und notwendige Investitionen im erforderlichen Rahmen vollzogen werden. Die erforderlichen Durchforstungen insbesondere zur Sicherung der Stabilität des Baumbestands, zur Steuerung der Baumartenzusammensetzung und zur Lenkung des Zuwachses der Bäume wurden vollzogen, so dass hier keine Rückstände bestehen.

Neu aufgetreten ist im vergangenen Jahrzehnt ein Eschentriebsterben als neues Krankheitsbild, weshalb aktuell die Esche nicht mehr gepflanzt wird. Insgesamt gibt es 24 Baumarten unter denen die Fichte, die Tanne und die Buche die Hauptbaumarten darstellen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das Ergebnis des vergangenen Jahrzehnts sehr erfreulich, da im Durchschnitt ein jährlicher Überschuss von rd. 21.000,- € erwirtschaftet werden konnte.

Im Anschluss wurde an den 3 Waldstandorten Siletal, Allmendwald und Micheln die Waldwirtschaft im Schonwald auf extensiven Standorten, die Durchforstung bei der Fichte auf Standorten mit Rotfäule (ursächlich u. a. ein hoher Kalkanteil im Oberboden), die Vorratspflege und der Aufbau von Verjüngungsvorräten, sowie der Stand des Wiederaufbau nach den Orkanschäden durch Lothar im Jahr 1999 besichtigt und erläutert.

Als letzter Punkt der Veranstaltung wurde nach der Rückkehr ins Rathaus durch Forsteinrichter Herrn Nain sowie den Herren Hake und Storz die Planung für das kommende Jahrzehnt (2012 – 2012) vorgestellt.

Der für das kommende Jahrzehnt geplante Hiebssatz liegt mit etwa 11.000 Fm unter dem laufenden Zuwachs von ca. 15.000 Fm und entspricht, bezogen auf die produk-tiven Waldflächen, einer Nutzung von rd. 80 % des laufenden Zuwachses. Durch den geringeren Hiebssatz werden sich auch die Erlöse entsprechend verringern. Mit einem Rückgang des Überschusses von rd. 20 % ist zu rechnen.

 
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