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Bericht über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates am 16.04.2018

Bauantrag - Neubau eines Schweinemaststalles mit Ferkelstall für besonders artegerechte Tierhaltung mit Auslauf und Stroh, Flst. Nr. 1045, Längental 2

Der Neubau eines Ferkelstalls mit besonders artgerechter Tierhaltung auf Stroh (432 Plätze = 0,6 m² je Tier) sowie der Neubau eines Schweinemaststalles für 856 Plätze mit Auslauf und Stroh (mit 1,5 m² Fläche je Tier) wurden beantragt. Die Antragsteller, Eheleute Reichmann, waren in der Sitzung anwesend, erläuterten die Planung und standen für Fragen zur Verfügung. Die beiden Tierwohlställe sollen nach den Richtlinien des deutschen Tierschutzbundes errichtet werden. Dies bedeutet etwa, dass die Tiere den doppelten Platz als gesetzlich vorgeschrieben zur Verfügung haben. Eine Trennung von Kot und Harn zur Unterdrückung der Ammoniakbildung ist vorgesehen. Oberstes Gebot der Baumaßnahme ist das Tierwohl und die Emissionsminderung.
 
Das Bauvorhaben liegt im Außenbereich. Das Landwirtschaftsamt hat den Bauantrag geprüft. Das Bauvorhaben ist nach § 35 BauGB privilegiert, da es dem bestehenden Haupterwerb Landwirtschaftsbetrieb dient. Der überwiegende Teil der der Futterherstellung kann auf eigenen Flächen erfolgen, daher liegt ein landwirtschaftlicher Betrieb im Sinn des § 201 Baugesetzbuch vor.
 
Die Zahl von 84 Muttersauen bleibt unverändert gleich, auch die Zahl der 432 Ferkelplätze bleibt unverändert gleich, es werden also auch künftig nicht mehr Ferkel produziert. Jedoch werden alle im Längental geborenen Ferkel auch dort großgezogen. Dadurch erhöht sich die Zahl der Mastschweine von bisher 450 auf künftig 864. Diese 414 zusätzlichen Mastschweine verursachen ca. 531 m³ zusätzliche Gülle. Von diesen 531 m³ werden 300 m³ an Landwirte außerhalb von Dauchingen vergeben. Die restlichen 231m³ werden auf einer zusätzlichen 7,3 ha großen Fläche ausgebracht. Diese Fläche kann der Betrieb seit diesem Jahr zusätzlich bewirtschaften. Somit wird pro Hektar Fläche nicht mehr Gülle ausgebracht als bisher. Die Düngeverordnung schreibt dies auch entsprechend vor.
Die zusätzlichen Mastschweine werden über einen großen Handelspartner, der Wert auf Markenfleisch legt, vermarktet. Eine Vergrößerung des Metzgereibetriebes ist daher nicht in Zusammenhang mit dem vorliegenden Bauantrag zu bringen.
 
Der Gemeinderat hat einstimmig das Einvernehmen der Gemeinde zum Bauvorhaben nach § 36 Abs. 1 BauGB erteilt.

Bericht der Gemeinderatssitzung 16.04.2018 - Teil 1
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Bericht der Gemeinderatssitzung 16.04.2018 - Teil 2 (178,7 KB)

 
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