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Bericht über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates am 14.05.2018

Landeswettbewerb Naturerfahrungsräume
a)   Vorstellung des Wettbewerbs und der möglichen Flächen
b)   Beratung und Beschlussfassung über Teilnahme am Wettbewerb
c)   Beauftragung Landschaftsarchitekturbüro

Die LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg hat einen landesweiten Wettbewerb zur Förderung von Naturerfahrungsräumen in Baden-Württemberg ausgeschrieben. In jedem Regierungsbezirk haben zwei Kommunen die Chance auf eine Unterstützung in Höhe von 10.000,- €, wobei bis 2020 ein Naturerfahrungsraum angelegt werden soll.
 
Für Dauchingen wurde durch das Planungsbüro „k3 LandschaftsArchitektur“ eine Entwurfskonzeption für den Naturerfahrungsraum „Zaunstetten“ erarbeitet. Der Planer Herr Kuberczyk war in der Sitzung anwesend und erläuterte die Konzeption. Geplant ist auf einer gemeindeeigenen Fläche von ca. 17.000 m² im Gewann „Zaunstetten“ einen Naturerlebnisraum mit unterschiedlichen Vegetationsformen anzulegen. So soll neben einer Streuobstwiese mit Wildblumen, die als Bienen- und Schmetterlingsweide dienen soll, auch das bestehende „Biotop Tiefenziel“ reaktiviert werden. Zudem sind die Anlage einer Feuchtwiese mit Bachlauf sowie die Schaffung einer Magerwiese geplant.
 
Die Gesamtkosten für die Bewerbung belaufen sich auf ca. 1.500,- €. Sollte unsere Bewerbung erfolgreich verlaufen, würden Planungs- und Architektenkosten von ca. 5.000,- € und Materialkosten von ca. 25.000 € (20 neue Obstgehölze, 5 Infotafeln, 3 Sitzbänke, Initialpflanzungen an der Feuchtwiese, Splitt und Sand zur Ausmagerung und Schotter für den Unterbau und die Findlinge am Bauchlauf) anfallen.
 
Bürgermeister Torben Dorn unterstrich in der Sitzung den vierfachen Vorteil von einem möglichen Naturerfahrungsraum Zaunstetten:
 
1. Förderung von Artenvielfalt und gemeindlicher Beitrag gegen den dramatischen Artenrückgang
2. Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Bildung eines eigenen Umweltbewusstseins bei den Kindern
3. Generierung von vermutlich 100.000 Ökopunkten, welche als Kompensation bei Eingriffen in Natur und Landschaft herangezogen werden können
4. Finanzielle Förderung durch das Land und möglicherweise das Prestige einen von zwei Naturerfahrungsräumen im Regierungsbezirk vorweisen zu können
 
Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung einstimmig, eine Bewerbung für den landesweiten Wettbewerb zur Förderung von Naturerfahrungsräumen mit dem Konzept „Zaunstetten“ abzugeben. Zudem wurde das Büro „k3 LandschaftsArchitektur“ einstimmig mit der Ausarbeitung des Konzeptes für die Bewerbung sowie bei Förderung durch das Land mit der Umsetzung beauftragt.

Vollständiger Bericht der Gemeinderatssitzung 14.05.2018 (39,6 KB)

 
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