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Verkehr der B 523 rollt für voraussichtlich 4 Wochen durch Dauchingen

Bedenken und Einwendungen der Gemeindeverwaltung wurden von den staatlichen Behörden nicht berücksichtigt

Die Straßensanierungsarbeiten für die Erneuerung der Kreisverkehrsplätze B 27 / B 523 und L 433 Dauchingen/Trossingen sollen am Montag, 21. September 2020, beginnen. Weil beide Sanierungsmaßnahmen in dem Zuständigkeitsbereich des Landkreises Rottweil liegen, ist das Landratsamt Rottweil im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg, welches wiederum im Auftrag des Bundes tätig ist, zuständig. Die Asphaltschichten sind schadhaft und werden erneuert, um weitergehende Schäden zu vermeiden. Diese Arbeiten sind laut Straßenbauamt des Landkreises Rottweil nur durch eine Vollsperrung möglich. Diese Vollsperrung bedeutet für unseren Ort, dass der Verkehr aus Villingen über die B 523 kommend am Kontenpunkt B 523 / L 423 auf die L 423 fahren muss und dann durch die Schwenninger Straße, die Vordere Straße und die Deißlinger Straße geleitet wird. Von dort aus geht es weiter über die B 27 Richtung Autobahn und Richtung Schwenningen. Das Ganze soll auch auf selbiger Strecke in umgekehrter Richtung funktionieren. Die Sanierungsarbeiten sind witterungsabhängig und sollen voraussichtlich am 9. Oktober abgeschlossen sein.

Die Gemeindeverwaltung hatte dem Straßenbauamt des Landkreises Rottweil und der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Schwarzwald-Baar mitgeteilt, dass die Gemeinde Dauchingen mit der geplanten Umleitungsstrecke nicht einverstanden ist! Wir halten unsere Straßenzüge Deißlinger Straße, Vordere Straße und die Schwenninger Straße nicht für ausreichend leistungsfähig, um dieses Verkehrsaufkommen bewältigen zu können. Wir hatten darum gebeten, alternative Umleitungsstrecken zu suchen und auszuweisen.

Hierzu teilt das Straßenverkehrsamt schriftlich mit: „Die Umleitungsstrecke wird als ausreichend leistungsfähig angesehen.“

Großes Gefahrenpotenzial sieht die Gemeindeverwaltung auch auf der Vorderen Straße, weil diese als Schulweg für viele unserer Grundschüler zu queren ist. Daher wurde mehrfach die temporäre Errichtung einer Ampelanlage auf der Vorderen Straße für unsere Grundschüler von der Gemeindeverwaltung eingefordert!

Hierzu teilt das Straßenverkehrsamt schriftlich mit: „Die Aufstellung einer Fußgängerlichtzeichenanlage in der Vorderen Straße wird abgelehnt. Dies hat zweierlei Gründe. Zum einen würden die Wartezeiten beim Queren von Fußgänger für den Fahrzeugverkehr viel länger. Dies würde eine deutliche Zunahme des Lärms und Abgasen für die dortigen Anwohner bedeuten. Weiter besteht durch die längeren Wartezeiten die Befürchtung, dass es hier zu Stauungen kommen würde, welche dann im weiteren Verlauf Auswirkungen auf den ampelgeregelten Einmündungsbereich Deißlinger Straße/Niedereschacher Straße/Vordere Straße nehmen würden. Um einen reibungslosen Verkehrsfluss auf der gesamten Strecke zu gewährleisten sollte dies auf jeden Fall vermieden werden.“

Nach mehrfachen Einwendungen von der Gemeindeverwaltung gegenüber den staatlichen Behörden konnten sich diese wenigstens zu folgenden Maßnahmen durchringen, welche hoffentlich die Verkehrssicherheit gewährleisten:

  1. Die Geschwindigkeit auf der gesamten Umleitungsstrecke im innerörtlichen Bereich wird auf Tempo 30 reduziert.
  2. An Stellen, die nicht bereits mit einem gesetzlichen Halteverbot belegt sind (Fahrradschutzstreifen), werden zusätzliche Halteverbote angeordnet.
  3. Im Einmündungsbereich Deißlinger Straße / Niedereschacher Straße / Vordere Straße wird eine 3-Phasen-Ampelanlage für die Zeit der Umleitungsstrecke installiert.
  4. Die Kirchgasse wird für die Zeit der Bauphase in eine Einbahnstraße umgewandelt.

In der ersten verkehrsrechtlichen Anordnung vom 21.08.2020 waren diese 4 Punkte nicht enthalten!
Zuständig für die Straßenbausanierungsmaßnahmen ist das Landratsamt Rottweil, Straßenbaumt, Herr Frech, Tel: 0741/244-527.

 
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