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Verkehr / Ortsplan

Straßensanierung Wilhelm-Feder-Straße und Kehrbühlstraße

Rückmeldung / Stellungnahme zum Informationsabend für die Öffentlichkeit am 02.05.2019 ((17,3 KB))

Ergebnis des Bürgerentscheids am 9. September 2018​

Das amtliche Endergebnis des Bürgerentscheids:

Öffentliche Bekanntmachung des Ergebnisses des Bürgerentscheids ((82,3 KB))

http://wahlen11.rz-kiru.de/08326010W/index.html

Bürgerentscheid am 9. September 2018

Unser Gemeinderat hat am 11.06.2018 mehrheitlich beschlossen, einen Bürgerentscheid zur Beantragung von Tempo 30 auf allen Gemeindestraßen (ausgenommen klassifizierte Straßen und Straßen in Gewerbegebieten) durchzuführen. Dieser Bürgerentscheid hat am 09.09.2018 stattgefunden.
 
Die Frage, über welche abgestimmt wurde, lautete wie folgt:
 
„Sind Sie dafür, dass die Ausweisung von Tempo 30-Zonen auf allen Ortsstraßen, innerhalb der geschlossenen Ortschaft, der Gemeinde Dauchingen (ausgenommen klassifizierte Straßen und Straßen in Gewerbegebieten) bei der Straßenverkehrsbehörde beantragt und dieser Ausweisung gleichzeitig zugestimmt wird?“
 
Die Frage wurde mehrheitlich abgelehnt.

Die rechtlichen Grundlagen zu einem Bürgerentscheid finden sich in § 21 Gemeindeordnung (GemO) und im Kommunalwahlgesetz (KomWG) sowie in der Kommunalwahlordnung (KomWO). Alle Wahlberechtigten haben die Möglichkeit, diese Frage mit JA oder NEIN zu beantworten. Gemäß § 21 Abs. 7 GemO ist die Frage in dem Sinne entschieden, in dem sie von der Mehrheit der gültigen Stimmen beantwortet wurde, sofern diese Mehrheit mindestens 20 % der Stimmberechtigten beträgt.

Auswertung des Verkehrsstatistikgerätes​

im Jahre 2017 ((35,2 KB))

im Jahre 2016 ((36,7 KB))

im Jahre 2015 ((39,1 KB))

im Jahre 2014 ((37,9 KB))

Auswertung der Verkehrsstatistik 2017​ ​​

Seit 2014 werden mit dem gemeindeeigenen Verkehrsstatistikgerät an verschiedenen Straßen im Ort, insbesondere an den klassifizierten Ortsdurchgangsstraßen, die Fahrzeugmengen und die gefahrene Geschwindigkeit gemessen. Der Blick auf die Zahlen des Jahres 2017 lässt folgende Schlüsse zu:
1. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt auf keiner der gemessenen Straßen über den gesetzlich erlaubten 50 km/h

2. Villinger Straße - Beanstandungsquoten je nach Messpunkt
2014: 21 %, 25 % und 22 %
2015: 21 %, 25 % und 22 %
2016: 88 %, 90 %, 21 % und 20 %
2017: 14 % und 8 %
 
->  Fazit: Durch den Fahrbahnverschwenk bzw. „Tropfen“ am Ortseingang auf der Villinger Straße konnten die Geschwindigkeitsübertretungen deutlich reduziert werden.

3. Schwenninger Straße - Beanstandungsquoten je nach Messpunkt
2014: 20 %, 13 % und 21 %
2015: 15 % und 7 %
2016: 15 %, 3 %, 5 % und 16 %
2017: 4 %, 13 %, 13 %, und 3 %
 
->  Fazit: Durch die Geschwindigkeitshinweistafel auf der Schwenninger Straße konnten die Geschwindigkeitsübertretungen reduziert werden.

4. Niedereschacher Straße - Beanstandungsquoten je nach Messpunkt
2014: 13 % und 15%
2015: 7%, 13 % und 19 %
2016: 14 %, 5 %, 10 % und 7 %
2017: 7%, 3%, 10 % und 4 %
 
->  Fazit: Der Kreisverkehr auf der Niedereschacher Straße hat eine Senkung der Geschwindigkeitsübertretungen bewirkt.

5. Die Geschwindigkeitsübertretungen in allen anderen gemessenen Straßenzügen liegen im einstelligen prozentualen Bereich, was sich durch die Jahre 2014, 2015, 2016 und 2017 zieht.
 
6. Verkehrsmenge - Entwicklung der Fahrzeugmenge insgesamt

Kfz/h
2014
2015
2016
2017
Vordere Straße
257 und 130
236
262 und 189
256 und 210
Schwenninger Straße
207, 193, 214, 194, 216
205 und 218
222, 230, 232, 228
214, 175, 220, 324
Niedereschacher Straße
154, 133, 165
273, 160, 148
133, 239, 159, 221
151, 247, 149, 211
Deißlinger Straße
141 und 137
133
121 und 163
133 und 143
Villinger Straße
130, 127, 110
166 und 138
99, 113, 129, 106, 126
115, 103, 120, 91

Fazit:

-> Auf der Vorderen Straße ist die Verkehrsbelastung ohne große Veränderung
-> Auf der Schwenninger Straße ist ein leichter Anstieg der Verkehrsbelastung zu verzeichnen
-> Die Niedereschacher Straße verzeichnet Schwankungen bezüglich der Verkehrsbelastung
-> Auf der Deißlinger Straße ist kein Anstieg der Verkehrsbelastungen zu verzeichnen
-> Auf der Villinger Straße hat eine deutliche Reduzierung der Verkehrsmenge stattgefunden
 
 
7. Schwerlastanteil - Entwicklung der Anteile der Lkw´s und Busse insgesamt

% vom Gesamtaufkommen
2014
2015
2016
2017
Vordere Straße
5 und 7
4
4 und 6
5 und 5
Schwenninger Straße
4, 5, 4, 5, 4
4 und 3
4, 6, 6, 5
6, 5, 5, 7
Niedereschacher Straße
8, 9, 5
8, 8, 4
5, 9, 10, 7
8, 8, 7, 7
Deißlinger Straße
6
5
5 und 7
5 und 6
Villinger Straße
3, 4, 3
4 und 4
3, 2, 2, 2, 2
2, 2, 3, 2

Fazit:

-> Vordere Straße keine Zunahme des Schwerlastverkehrs
-> Schwenninger Straße Zunahme des Schwerlastverkehrs
-> Niedereschacher Straße keine Zunahme des Schwerlastverkehrs
-> Deißlinger Straße keine Zunahme des Schwerlastverkehrs
-> Villinger Straße deutliche Reduzierung des Schwerlastverkehrs

(Das Verkehrsstatistikgerät kann nicht zwischen Bussen, landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Lastkraftwagen unterscheiden. Seit dem 30.06.2016 besteht ein Fahrverbot für Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 Tonnen auf der Kreisstraße 5706 ab dem Ortsende bis zur Kreisstraße 5707. Ausgenommen vom Fahrverbot sind landwirtschaftliche Fahrzeuge und Busse.)
 

Verkehrsrechtliche Situation auf den Ortsdurchgangsstraßen

IST Situation:
 

- das höchste Verkehrsaufkommen in der Gemeinde ist auf den 5 Ortsdurchfahrten, der Landesstraße L 423 (Schwenninger Straße, Vordere Straße, Niedereschacher Straße) und der Kreisstraße 5706 (Villinger Straße und Deißlinger Straße) zu verzeichnen; an diesen Ortsdurchfahrten wohnen 20 % der Gesamtbevölkerung, die aber an diesen Straßen durchschnittlich das neun Fache an Verkehrsaufkommen im Vergleich zu den Wohngebietsstraßen zu ertragen haben;

- die durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeit beträgt auf diesen Straßen zwischen 43 km/h und 52 km/h (die Geschwindigkeiten in den Ortsdurchfahrten und Ortsstraßen werden seit Anfang 2014 durch ein Geschwindigkeitsmessgerät der Gemeinde gemessen);

- Geschwindigkeitsüberschreitungen betragen (prozentualer Anteil aller gemessenen Kfz auf diesen Straßen, die über 55 km/h fahren)
a) Villinger Straße 21 %, 22 % und 25 %
b) Schwenninger Straße 5 % - 13 % im nördlichen Bereich (zwischen Eichenstraße und Käppeleweg), 13 % bis 20 % im südlichen Bereich (ab Kreisverkehr bis Einmündung Eichenstraße)
c) Niederseschacher Straße 13 % - 15 %
d) Deißlinger Straße 2 % - 3 %
e) Vordere Straße 4 % - 6 %;

Bericht über die themenspezifische Bürgerversammlung am 21. Oktober 2015 zum Themenkreis „Verkehrsberuhigungsmaßnahmen Ortsdurchfahrten – verkehrlich-städtebauliche Lösungsansätze“ ((47,9 KB))

Verkehrlich-städtebauliche Lösungsansätze - Vorstellung Gemeinderatssitzung am 16.11.2015 ((73,281 MB))

In der Vollverteilung des Dauchinger Anzeigers vom 23.10.2015 wurde das Umfrageformular zu den verkehrlich-städtebaulichen Lösungsansätzen für die Ortsdurchgangsstraßen ((15,2 KB)) abgedruckt.

Auswertung des Fragebogen:

1a: Einen Kreisverkehr (Durchmesser 20 Meter) mit überfahrbarem Innenkreisel („Schildkröte“) an der Kreuzung Villinger Straße / Vordere Straße / Schwenninger Straße (Knotenpunkt K1, Kosten ca. 150.000 €) halten wir für

1b: Einen Kreisverkehr mit Mittelkreisel (Durchmesser 26 Meter)an der Kreuzung Villinger Straße / Vordere Straße / Schwenninger Straße (Knotenpunkt K1, Kosten ca. 350.000 €) halten wir für

2: Einen Minikreisverkehr (Durchmesser 16 Meter) mit überfahrbarem Innenkreisel („Schildkröte“) an der Kreuzung Niedereschacher Straße / Vordere Straße / Deißlinger Straße (Knotenpunkt K2, Kosten ca. 150.000 €) halten wir für

3: Einen Kreisverkehr mit Mittelkreisel (Durchmesser 26 Meter) an der Kreuzung Niedereschacher Straße / Schwarzwaldstraße / Daimlerstraße (Knotenpunkt K3, Kosten ca. 300.000 €) halten wir für

4: Einen Kreisverkehr mit Mittelkreisel (Durchmesser 26 Meter) an der Kreuzung Villinger Straße / Eichendorffstraße / Weilersbacher Weg (Knotenpunkt K4, Kosten ca. 350.000 €) halten wir für

5: Die Umgestaltung des Straßenraumes in der Vorderen Straße mit Reduzierung der Fahrbahnfläche (6,20 m), abschnittsweiser zusätzlicher Längsparkierung und teilweiser Verbreiterung der Gehwege halten wir für

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