Rathaus Dauchingen

Deißlinger Straße 1
78083 Dauchingen
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Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag
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Mittwoch
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oder nach telefonischer Vereinbarung außerhalb der Öffnungszeiten

Sanierungsprogramm ASP

4 Jahre Sanierungsprogramm Dauchingen – Zwischenbilanz und Ausblick

Durch die erste Förderung 2018 mit 800.000 €, die zweite Förderung 2020 mit weiteren 800.000 €, die dritte Förderung 2021 mit 600.000 € und aktuell weiteren 200.000 € stehen insgesamt 2,4 Millionen € Sanierungsmittel zur Verfügung. Was wurde damit bisher investiert und saniert?

1. Sanierung Wilhelm-Feder-Haus
Aus der Bestandswohnung im Erdgeschoss und der rückwärtigen, ehemaligen Werkstatt wurden zwei Wohnungen sowie in dem ehemaligen Ökonomieteil fünf Wohnungen hergestellt. Die Schaffung dieses Wohnraumes mit insgesamt 471 m² Wohnfläche und sieben Wohnungen hat rund 979.000 EUR gekostet. Aus dem Sanierungsprogramm „ASP“ sind hierfür 461.000 € an Zuweisungen geflossen.

2. Sanierung Wilhelm-Feder-Straße und Kehrbühlstraße
Für knapp 2,6 Millionen Euro Gesamtkosten (brutto, inklusive aller Honorare und Nebenkosten) wurden alle Ver- und Entsorgungsleitungen sowie der Unterbau, die Tragschicht und Deckschicht in den beiden Straßenzügen Wilhelm-Feder-Straße und Kehrbühlstraße vollständig erneuert. Da sich der Gemeinderat für eine städtebauliche Aufwertung durch Baumpflanzungen, Grünbeete und Wechsel der Belagsflächen entschieden hatte, konnte aus dem Landessanierungsprogramm ein Zuschuss in Höhe von 643.000 € für die Gesamtmaßnahme generiert werden.

3. Sanierung und Umbau Rathaus
Im nördlichen Teil des Erdgeschosses wurden die Grundrisse neu geordnet und bauliche Barrieren beseitigt. Die Gesamtkosten für die ca. 73 m² große Umbaufläche und die Beseitigung sämtlicher Nutzungsmissstände betrugen 161.373 €. Da das Rathaus unter Denkmalschutz steht, hat die Gemeinde einen erhöhten Sanierungszuschuss aus dem Sanierungsprogramm in Höhe von 51 % erhalten, somit 82.300 € Fördermittel. In dem südlichen Teil des ersten Obergeschosses wurden rund 78.000 € investiert, um ein Bürgerbüro zu installieren. Auch hierfür konnte wieder einen Zuschuss aus dem Sanierungsprogramm in Höhe von 51 % der Kosten somit 40.560 € erzielt werden.

4. Dorfplatz in der neuen Ortsmitte
Für insgesamt 316.652 € wurden im Bereich der neuen Ortsmitte für den Dorfplatz Grunderwerbe getätigt. Dafür konnten 189.992 € Sanierungsmittel eingesetzt werden. Nächstes Jahr ist geplant mit den Arbeiten für den Dorfplatz zu beginnen. Für ca. 1,95 Millionen € soll eine Multifunktionsfläche (Märkte, Feste, Parkierung), ein Erlebnisparcours für Kinder, ein begehbares Wasserspiel, eine Fläche für musikalische Darbietungen, Sitzgelegenheiten und 26 Stellplätze entstehen. Hierfür können 562.500 € der Sanierungsmittel eingesetzt werden.

5. Bezuschussung privater Maßnahmen
In den vier Jahren der bisherigen Laufzeit des Sanierungsprogrammes konnten 11 private Sanierungsmaßnahmen mit insgesamt 162.574 € bezuschusst werden. Diese Maßnahmen hatten insgesamt ein Sanierungsvolumen von 933.458 €. Auch dies ist ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz, welcher hier neben unserem Umweltförderprogramm durch dieses Sanierungsprogramm angestoßen wurde.

6. Sozialzentrum Lunital - 4. Förderung im 4. Sanierungsjahr mit 200.000 EUR ermöglicht Planungseinstieg
Anfang 2018 wurde das Grundstück Niedereschacher Straße 14 von der Gemeinde gekauft und als sogenannte Insellösung mit in den Geltungsbereich des Sanierungsgebietes aufgenommen. Durch die dieser Tage bewilligte 4. Fördertranche im 4. Sanierungsjahr mit weiteren 200.000 € Fördergeldern, kann nun die Planung des angedachten „Sozialzentrums Lunital“ angegangen werden. Rückwirkend können wir uns den Grunderwerb mit 60 % des Kaufpreises fördern lassen, ebenso den Abbruch des Gebäudes. Für den Neubau von gemeinnützigen öffentlichen Einrichtungen werden 18 % Förderung gewährt, sofern der Fördermittelgeber die Einrichtungen anerkennt. Derzeit in der Überlegung sind ein Gebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen und ein Gebäude für eine zweite ambulant betreute Pflegewohngruppe, sofern das Baurechtsamts hierfür Baurecht erkennen kann. Falls nicht, wird Baurecht über einen vorhabensbezogenen Bebauungsplan geschaffen.

Fördermittel im Sanierungsgebiet werden bereits nach nur einem Jahr wieder erhöht! Gemeinde erhält weitere 600.000 € vom Land und Bund für Sanierungsmaßnahmen

Von den über 1.100 Städten und Gemeinden im Land erhalten dieses Jahr 361 Städte und Gemeinden finanzielle Zuwendungen aus den Städtebauförderprogrammen. Für unsere Gemeinde wurden 600.000 EUR direkte Förderung für unser Sanierungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (ASP) bewilligt. Dies ist erneut ein großartiger Erfolg, es zeigt sich, dass unsere Sanierungsarbeiten aus den vergangenen Jahren weiterhin belohnt werden! Wir danken dem Regierungspräsidium Freiburg für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bei unseren Sanierungsmaßnahmen sowie dem Land und dem Bund für die Bereitstellung der finanziellen Mittel.
 
Durch die erste Förderung 2018 mit 800.000 € und die zweite Förderung 2020 mit weiteren 800.000 € stehen uns somit insgesamt 2,2 Millionen EUR Sanierungsmittel zur Verfügung! Davon wurden bereits 1.479.221 € abgerufen bzw. verplant für folgende Maßnahmen:
 
Grunderwerbe 189.992 €, Rathaussanierung im EG 82.300 €, Wohnraumschaffung und Sanierung Wilhelm-Feder-Haus 461.000 €, Neugestaltung der Wilhelm-Feder-Straße 643.000 €, Bezuschussung privater Maßnahmen 62.369 € und Rathaussanierung im OG 40.560 €.
 
Mit 720.779 € freien Mitteln stehen somit noch ausreichend Finanzmittel für weitere Zuschüsse privater Sanierungsmaßnahmen und für den neuen Ortsmitteplatz zur Verfügung.
 
Unterstützen Sie die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat bei dieser historischen Chance eine attraktive Ortsmitte zu gestalten und zu realisieren.

Erneuter Geldsegen für unser Sanierungsprogramm!Nach nur 2 Jahren erhält die Gemeinde wiederum 800.000 € vom Land und Bund

Von den über 1.100 Städten und Gemeinden im Land erhalten dieses Jahr 396 Städte und Gemeinden finanzielle Zuwendungen aus den Städtebauförderprogrammen. Für unsere Gemeinde wurden erneut 800.000 EUR direkte Förderung für unser Sanierungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (ASP) bewilligt. Dies ist ein großartiger Erfolg, dadurch werden unsere Sanierungsbemühungen aus den vergangenen Jahren belohnt! Wir danken dem Regierungspräsidium Freiburg für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bei unseren Sanierungsmaßnahmen sowie dem Land und dem Bund für die Bereitstellung der finanziellen Mittel.

Neben den 8 privaten Sanierungsmaßnahmen und 8 durchgeführten Modernisierungserhebungen im Sanierungsgebiet konnte die Gemeinde bisher die Sanierung und Modernisierung im Erdgeschoss des Rathauses, die Sanierung und Wohnraumschaffung im Wilhelm-Feder-Haus, mehrere Sanierungsmaßnahmen an der Festhalle, Grunderwerbe zur Realisierung der neuen Ortsmitte und die Straßensanierung der Wilhelm-Feder-Straße und teilweise der Kehrbühlstraße über das Programm abrechnen bzw. fördern lassen.

Durch die aktuelle Verdoppelung des Förderrahmens und der Fördersumme können nun die Planungen für die neue Ortsmitte angegangen werden. Hierzu ist vorgesehen den Bereich südlich der Vorderen Straße, westlich der beiden Gaststätten „Germania“ und Pizzeria „La Trattoria“, nördlich der Astrid-Lindgren-Schule und östlich der Grundstücke Birkenweg 1 und Vordere Straße 22 umzugestalten und aufzuwerten. Das im Eigentum der Gemeinde befindliche Gebäude Vordere Straße 24 soll noch in diesem Jahr abgebrochen werden, die darin untergebrachten Flüchtlinge und Asylbewerber werden in die neuen Wohnungen im Wilhelm-Feder-Haus umziehen.

Erst vor zwei Jahren erreichte uns die hoch erfreuliche Nachricht über unsere Aufnahme in das Landessanierungsprogramm. Uns wurde 2018 ein erstmaliger Förderbetrag in Höhe von 800.000 Euro bewilligt. In dem Landessanierungsprogramm beträgt der Förderbetrag 60 % des Förderrahmens. Durch die Bewilligungen in den Jahren 2018 und 2020 haben wir nun einen Förderbetrag von 1.600.000 Euro und einen Förderrahmen 2.660.000 Euro zur Verfügung.

Unterstützen Sie die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat bei dieser historischen Chance eine attraktive Ortsmitte zu gestalten und zu realisieren.

Aufnahme der Gemeinde in das Landessanierungsprogramm

Im dritten Anlauf hat es dann geklappt. Mitte Mai 2018 erreichte uns die hoch erfreuliche Nachricht über unsere Aufnahme in das Landessanierungsprogramm! Uns wurde ein erstmaliger Förderbetrag in Höhe von 800.000 Euro bewilligt. Im Vergleich zu anderen Neuaufnahmen eine durchaus stattliche Summe. In dem Landessanierungsprogramm beträgt der Förderbetrag 60 % des Förderrahmens. Bei dem nun beschiedenen Förderbetrag von 800.000 Euro beträgt der Förderrahmen 1,33 Millionen Euro.
 
Die Gemeindeverwaltung möchte nun zügig die Formalien abarbeiten und in der nächsten Sitzung den „Startschuss“ mit dem förmlichen Einleitungsbeschluss fassen. Danach erfolgen vorbereitende Untersuchungen und Gespräche mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern über deren Mitwirkungsbereitschaft bzw. Mitwirkungsfähigkeiten. Auch eine Beteiligung der Träger öffentlicher Belange - ähnlich wie bei Bebauungsplanverfahren - sieht der Gesetzgeber vor. Erst wenn diese und weitere Formalien abgeschlossen sind, kann ein Gemeinderatsbeschluss über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes erfolgen. Die eigentliche Sanierungsdurchführung kann erst danach beginnen.
 
Herzlichen Dank an unseren Landtagsabgeordneten Karl Rombach für seine tatkräftige Unterstützung beim diesem wichtigen Sanierungsgroßprojekt! Ein herzlicher Dank geht auch an die Frau Staatssekretärin Katrin Schütz aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau für ihren Besuch, ihre Zeit und ihr Interesse an der städtebaulichen Entwicklung unserer Gemeinde!

 
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