Rathaus Dauchingen

Deißlinger Straße 1
78083 Dauchingen
Tel.: 07720 9777-0
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Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag
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Mittwoch
07:30 - 12:30 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr

oder nach telefonischer Vereinbarung außerhalb der Öffnungszeiten

Landessanierungsprogramm

Informationsplakat - Sanierung Ortsmitte (822,4 KB)
Informationsplakat - Förderung privater Maßnahmen (662,8 KB)
Informationsplakat - Öffentliche Sanierungsmaßnahmen (1,356 MB)
Informationsplakat - Vorbereitende Untersuchungen (672,3 KB)

10 häufige Fragen zur Sanierung – und Antworten (364,3 KB)

Bürgerinformationsveranstaltung zur "Städtebaulichen Erneuerungsmaßname Ortsmitte Dauchingen" am 12.07.2018

Am 12.07.2018 fand im Florianssaal eine Bürgerinformationsveranstaltung zur „Städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme Ortsmitte Dauchingen“ mit Frau Rappold-Bierstedt und Herrn Munk von der STEG Stadtentwicklungsgesellschaft und der Verwaltung statt. Hierzu war die gesamte Einwohnerschaft eingeladen, insbesondere die Eigentümer und Mieter der Objekte, welche sich im Voruntersuchungsgebiet befinden. Insofern wurden 394 Einladungen verschickt, wobei es sich bei den Objekten um etwa 100 Grundstücke handelt, wovon 90 bebaut sind. Bei der Informationsveranstaltung waren ca. 110 Personen anwesend.
 
Bürgermeister Torben Dorn begrüßte die Zuhörenden herzlich und machte in seiner Rede deutlich, dass das derzeit geplante Sanierungsgebiet sich auch durch „Insellösungen“ oder Erweiterungen bzw. Verringerungen noch verändern kann. Interessiere Eigentümer, deren Objekte bislang nicht berücksichtigt wurden, können gerne auf die Mitarbeitenden der STEG Stadtentwicklungsgesellschaft und die Verwaltung zukommen. Die Maßnahme wird über eine Dauer von zehn Jahren laufen.
 
Anschließend beschrieb Herr Munk die Ziele der Maßnahme und ging auf besondere Bestände im Voruntersuchungsgebiet ein. Neben der Sanierung von Gebäuden ist beispielswiese auch die Instandsetzung bzw. Aufwertung von Straßen sowie die Nutzung von Geländebrachen vorgesehen.
 
Im Nachgang ging Frau Rappold-Bierstedt auf die Voraussetzungen für eine Förderung sowie auf den Ablauf des Förderungsverfahrens ein. Die Sanierungs- bzw. Neubaumaßnahme muss maßgeblich sein und sollte möglichst mehrere Gewerke umfassen. Lediglich kleinere Schönheitsreparaturen oder etwa ausschließlich die Pflasterung einer Einfahrt haben keine Bewilligungschancen.
 
Zu Beginn des Verfahrens können Sie als Eigentümer/in ein kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren. Hiernach wird ein Bausachverständiger eine kostenfreie Modernisierungserhebung in dem zu sanierenden Objekt mit Ihnen durchführen. Anschließend können Sie entscheiden, ob die Maßnahme/n umgesetzt werden soll/en. Wenn Sie dies wünschen, findet eine gestalterische Abstimmung sowie eine Abstimmung der geplanten Maßnahmen statt. Bei diesem Schritt sollten Sie zudem Kostenvoranschläge der Handwerker Ihres Vertrauens einholen. Nach der Feinabstimmung sowie der Berechnung der Förderhöhe wird eine Vereinbarung zwischen Ihnen als Eigentümer/in und der Gemeinde abgeschlossen. Danach kann die Baumaßnahme beginnen. Nach deren Abschluss erfolgt die Schlussabrechnung.
 
Im Anschluss an die Wortbeiträge bestand die Möglichkeit, Fragen an die Mitarbeitenden der STEG Stadtentwicklung und an die Verwaltung zu richten. Hiervon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Leider können Detailfragen wie beispielsweise die Förderhöhe oder die Planung der Ausgestaltung von Straßensanierungen noch nicht beantwortet werden.
 
Wie im Rahmen der Veranstaltung angekündigt und erläutert, wurden im Nachgang Fragebögen an alle Eigentümer von Objekten im Voruntersuchungsgebiet versendet, mit welchen hauptsächlich der Sanierungsbedarf und die Umsetzungsbereitschaft erhoben werden sollen. Die Fragebögen sollten bitte bis spätestens 13. August bei der Gemeindeverwaltung, Deißlinger Straße 1, 78083 Dauchingen eingereicht werden. Wir bitten alle, die an Sanierungs- oder Neubaumaßnahmen interessiert sind, uns dies mithilfe der Fragebögen innerhalb der Frist mitzuteilen. Nachträgliche Mitteilungen sind leider nicht möglich.
 
Bei Fragen dürfen Sie sich gerne mit Herrn Munk (Telefon: 0711/21068-182, E-Mail: hannes.munk@steg.de) und Frau Rappold-Bierstedt (Telefon: 0761/2928137-12, E-Mail: jasmin.rappold-bierstedt@steg.de) von der STEG Stadtentwicklung in Verbindung setzen. Ihr Ansprechpartner bei der Gemeindeverwaltung ist Herr Reiser (Telefon: 07720/9777-20, E-Mail: stefan.reiser@dauchingen.de).

Bekanntmachung über den Beginn der Vorbereitenden Untersuchungen im Bereich "Ortsmitte"

Der Gemeinderat der Gemeinde Dauchingen hat in seiner Sitzung am 11. Juni 2018 gem. §141 Abs. 3 des Baugesetzbuches (BauGB) den Beginn der Vorbereitenden Untersuchungen für die Sanierung Dauchingen "Ortsmitte" beschlossen.
 
In dem abgegrenzten Gebiet liegen städtebauliche Missstände und Mängel vor, die im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen näher untersucht und ermittelt werden sollen.
Insbesondere sollen die städtebaulichen, strukturellen, funktionalen und gestalterischen Entwicklungspotenziale im Untersuchungsgebiet dargestellt und entsprechende Maßnahmen zur Umsetzung dieser Entwicklungspotenziale  aufgezeigt werden.
 
Das festgelegte Untersuchungsgebiet umfasst ca. 11,98 ha und ist im Lageplan der STEG Stadtentwicklung GmbH mit Datum vom 16.05.2018 abgegrenzt. (268,2 KB)
 
Gemäß § 141 Abs. 3 des BauGB wird dieser Beschluss hiermit bekanntgemacht.
 
Durch die Vorbereitenden Untersuchungen sollen Beurteilungsgrundlagen über die Notwen­digkeit der Sanierung, der sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse und Zu­sammenhänge sowie die Möglichkeit der Planung und Durchführung der Sanierung gewon­nen werden. Es soll dabei auch die Einstellung und Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer, Mieter, Pächter und anderen Nutzungsberechtigten im Untersuchungsgebiet zu der beab­sichtigten Sanierung ermittelt sowie Vorschläge hierzu entgegengenommen werden.
 
Die Eigentümer, Mieter, Pächter und sonstigen zum Besitz oder zur Benutzung eines Grund­stückes, Gebäudes oder Gebäudeteils Berechtigten sowie ihre Beauftragten im Untersuchungsgebiet sind gem. § 138, Abs. 1 des BauGB verpflichtet, der Gemeinde oder ihren Beauftragten Auskunft über die Tatsachen zu erteilen, deren Kenntnis zur Beurteilung der Sanierungsbedürftigkeit eines Gebietes oder zur Vorbereitung und Durchführung der Sanierung erforderlich ist.
 
Mit der Durchführung der Vorbereitenden Untersuchungen wurde die STEG Stadtentwicklung GmbH in Stuttgart beauftragt.

Aufnahme der Gemeinde in das Landessanierungsprogramm

Im dritten Anlauf hat es dann geklappt. Mitte Mai erreichte uns die hoch erfreuliche Nachricht über unsere Aufnahme in das Landessanierungsprogramm! Uns wurde ein erstmaliger Förderbetrag in Höhe von 800.000 Euro bewilligt. Im Vergleich zu anderen Neuaufnahmen eine durchaus stattliche Summe. In dem Landessanierungsprogramm beträgt der Förderbetrag 60 % des Förderrahmens. Bei dem nun beschiedenen Förderbetrag von 800.000 Euro beträgt der Förderrahmen 1,33 Millionen Euro.
 
Die Gemeindeverwaltung möchte nun zügig die Formalien abarbeiten und in der nächsten Sitzung den „Startschuss“ mit dem förmlichen Einleitungsbeschluss fassen. Danach erfolgen vorbereitende Untersuchungen und Gespräche mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern über deren Mitwirkungsbereitschaft bzw. Mitwirkungsfähigkeiten. Auch eine Beteiligung der Träger öffentlicher Belange - ähnlich wie bei Bebauungsplanverfahren - sieht der Gesetzgeber vor. Erst wenn diese und weitere Formalien abgeschlossen sind, kann ein Gemeinderatsbeschluss über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes erfolgen. Die eigentliche Sanierungsdurchführung kann erst danach beginnen.
 
Herzlichen Dank an unseren Landtagsabgeordneten Karl Rombach für seine tatkräftige Unterstützung beim diesem wichtigen Sanierungsgroßprojekt! Ein herzlicher Dank geht auch an die Frau Staatssekretärin Katrin Schütz aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau für ihren Besuch, ihre Zeit und ihr Interesse an der städtebaulichen Entwicklung unserer Gemeinde!

 
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