Rathaus Dauchingen

Deißlinger Straße 1
78083 Dauchingen
Tel.: 07720 9777-0
Fax: 07720 9777-33

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag
08:30 - 11:30 Uhr

Mittwoch
07:30 - 12:30 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr

oder nach telefonischer Vereinbarung außerhalb der Öffnungszeiten

Ein erlebnisreicher Tag bei Freunden in Huttendorf

Die Dauchinger Delegation mit Bürgermeister Torben Dorn erlebte wieder einmal einen erlebnisreichen Tag in der Partnergemeinde Huttendorf.

Die Dauchinger Delegation trifft mit Spezialitäten aus unserem Ort und natürlich dem im Elsass begehrten deutschen Bier ein

Schon der Empfang im Rathaus durch Bürgermeister Pierrot Winkel wies verheißungsvoll auf den Tagesablauf hin. Denn mit typischem Gugelhupf und Kaffee hieß der Bürgermeister und seine Präsidenten des Ortskomitees ihre Gäste aus dem Schwarzwald herzlich willkommen. Zusammen ginge es dann zum Gottesdienst. Mit einem Aperitif wurde das gemeinsame Mittagessen mit zahlreichen Bürgern aus Huttendorf eröffnet. Die Damen und Herren des Vorbereitungsteams hatten Tische und die Mehrzweckhalle wundervoll geschmückt, passend zu Erntedank. Nach dem Essen ging Kirchenratsvorsitzender Joseph Lutz noch mal auf die Entstehung der Partnerschaft zwischen den Gemeinden Dauchingen und Hüttendorf ein. Man könne es nicht genug erzählen, dass diese Partnerschaft sich durch Josef Zirn entwickelt hat. Er war während des Krieges in unserem Dorf als Gefangener, doch nach kurzer Zeit war er als Uhrmacher in jedem Haus des Dorfes bekannt und vor allem beliebt. Josef Zirn war es also der den Grundstein zur Deutsch-französischer Vereinigung unter den Menschen von Dauchingen und Huttendorf geschaffen hat, noch bevor es die Offiziellen aus Politik diesen Schritt taten. Noch bis dato hält sein Sohn Kurt Zirn mit seiner Familie intensiven Kontakt zu ihren Freunden in Huttendorf. Die Dauchinger kamen nicht mit leeren Händen nach Hüttendorf und so überraschten sie ihre Gastgeber mit leckeren Präsenten aus der Gegend um Dauchingen da durfte natürlich auch ein gutes Bier aus dem Süden der Region nicht fehlen.

Gottesdienst in der Katholischen Kirche in Hüttendorf; vordere Reihe: Senatoren und Behördenvertreter vom Departement, Kreis und Region

Ein weiteres Highlight für die Dauchinger war der Spaziergang durch das schmucke Dorf, das sich seinen ländlichen Charme noch erhalten hat. Beim Bauernhof Guth wartete schon Senior Jean Marie Guth auf die Dauchinger. Hier merkten die Dauchinger schnell, dass hier ein Landwirt aus Fleisch und Blut vor ihnen stand, denn voller Leidenschaft erzählte er den Werdegang seines Elternhauses dem eine große Landwirtschaft mit Viehhaltung angeschlossen war. Er erinnerte sich auch noch an die Zeit als man mit Pferden die Felder bestellte. Viele Entwicklungen der Landwirtschaft machte er mit, so auch die Umstrukturierung vom reinen Bauernhof mit Viehhaltung bis nun zum reinen modernen Obstanbaubetrieb. Seine jüngste Tochter übernahm 2013 den Hof und strukturierte ihn in einen modernen Obst Hof um. Von dem Ausmaß der Größe des Hofes waren die Besucher angetan. Doch mehr noch faszinierte sie der Anbau der Erdbeerbepflanzung. Hier ging man von der reinen Bodenbepflanzung über auf Substratkulturen. So wachsen die Erdbeeren nun auf einem Bett von Kokosfasern das nach einer Wachstum Periode wieder voll entfernt wird. Im Frühjahr gibt es dann für die jungen Setzlingen die der Hof selber heranzieht ein neues Kokos Substratbett. So kann der Bauer bis spät in den Herbst Erdbeeren ernten. Hiervon konnten sich die Dauchinger selbst überzeugen und auch von den leckeren Beeren naschen. Weiter werden Himbeeren und Heidelbeeren auf den 30 ha großen Feldern angebaut. Nach dem abschließenden Spaziergang durch das Dorf zur Gemeinschaftshalle wartete ein weiteres Schmankerl auf die Dauchinger: ein leckeres Eisdessert. Es ist eigentlich schon Brauch, dass man von Huttendorf schlecht Abschied nehmen kann und so startete der Bus mit mehr als einer Stunde Verspätung in Richtung Schwarzwald mit dem Fazit: es war wieder schön bei Freunden zu sein. 
 
Bilder und Text von Gertrud Hauser

Aufmerksam verfolgten die Dauchinger die Schilderungen von Obstbauer Jean- Marie Guth auf dem Spaziergang durch seine Obstanlagen
 
powered by ITEOS