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Nr. 57
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Erdreich ist ein guter Wärmespeicher, um eine monovalente Elektro-Wärmepumpe wirtschaftlich zu betreiben, da die Temperatur das ganze Jahr über relativ konstant ist. Allerdings muß ein entsprechend großes Grundstück vorhanden sein. Ein Rohrschlangensystem wird ca. 20 cm unterhalb der Frostgrenze verlegt. Bei Neubauten ist das Problemlos möglich, da sowieso zahlreiche Erdarbeiten vorgenommen werden müssen. Durch die Rohre fließt ein frostsicheres Arbeitsmittel (Sole), das die aufgenommene Erdwärme an den Verdampfer der Wärmepumpe weiter leitet.
Die im Erdreich gespeicherte Sonnenenergie fließt nahezu ausschließlich über die Erdoberfläche zu. Die wesentlichen Energielieferanten sind Sonneneinstrahlung und Niederschläge. Die Wärmeleitfähigkeit nimmt mit wachsendem Wassergehalt des Erdreichs zu. Ideal sind daher lehmig-feuchte Böden. Der Wärmeentzug aus dem Erdreich beeinträchtigt den Pflanzenwuchs nicht.
Zur Nutzung der Wärmequelle Erdreich benötigen Sie etwa das 1-2fache der zu beheizenden Wohnfläche an Gundstückfläche.
Reicht die Grundstücksfläche nicht aus, können Erdsonden verwendet werden, durch die ebenfalls ein frostsicheres Arbeitsmittel fließt. Sie werden senkrecht durch ein Ramm- oder Bohrverfahren in den Boden eingelassen. Sie bieten sich bei kleinen Grundstücken oder bereits bestehenden Gebäuden an.
Tip
zum Thema
Schauen Sie in die ÖKO-TIPS
| Nr. 45 | "Klimaschutz" |
Wärmequelle Erdreich: |
| Nr. 53 | "Erneuerbare Energien" | |
| Nr. 56 | "Wärmepumpen" | |
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