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Nr. 34
Ökologisch bauen -
Nullenergiehäuser bzw.
Passivhäuser
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Was ist ein Passivhaus?
Bei einem Passivhaus wird der Energieverbrauch nochmals deutlich reduziert. Der
Wärmedämmungsgrad geht weit über den Standart eines Niedrigenegiehauses (NEH). Das
Minimieren der Transmissions- und Lüftungswärmeverluste hat dabei oberste Priorität.
Das Passivhaus benötigt so gut wie keine Heizwärme mehr, es heizt sich weitgehend passiv
und nutzt die angebotenen solaren und internen Wärmequellen. Auf eine konventionelle
Heizungsanlage kann verzichtet werden. Der Energieverbrauch liegt bei einem Wert unter 40
kWh/qm Jahr (einschließlich Haushaltsstrom und Warmwasseraufbereitung).

Energiespartechniken im Passivhaus Darmstadt-Kranichstein
(Quelle: Architekturbüro Prof. Dr. Bott/Ridder/Westermeyer Darmstadt)
Die Bausteine des Passivhauskonzepts:
- sehr kompakte Form des beheizten Gebäudevolumens
- eine noch über den NEH-Standart hinausgehende Dämmung der Außenwände, des Daches und
des Erdgeschoßfußbodens mit k-Werten unter 0,1 W/qm * K und eine sehr gute Verglasung
mit einem k-Wert unter 0,9 W/qm * K (z.B. Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung mit
Kryptonfüllung und gedämmten Rahmen
- Minimierung aller Wärmebrücken, auch beim Fensterrahmen
- sehr gute Wind- und Luftdichtigkeit
- konsequente passive Solarnutzung (ca. 60% des Restwärmebedarfs) durch
verschattungsfreie Südorientierung der Hauptbelichtungsflächen
- ein hocheffizientes System zur kontrollierten Lüftung (Wärmerückgewinnung,
Rückwärmezahl über 80%)
- energie- und kosteneffiziente Deckung des verbleibenden Restheizungsbedarfs
- Warmwasserbereitung z.B. mit einer Solarkollektoranlage
- die Ausstattung mit sehr sparsamen Haushaltsgroßgeräten und Stromsparlampen
- die Nutzung von Wasserspartechniken.
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