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Die in der Agrarlandschaft vielfach von gehölzfreien oder nur streckenweise mit einzelnen Bäumen bestandenen Grenzstreifen zwischen der für den Fahrzeugverkehr ausgewiesenen und meist künstlich befestigten Trasse und den benachbarten, teils ackerbaulich, teils anderweitig genutzten Flächen nennt man Wegränder oder Wegraine. Sie dienen manchmal zum Abstellen von landwirtschaftlichen Geräten, als Wendeplatz bei der Feldbearbeitung sowie gelegentlich als Ablageplatz für Lesesteine und organische Abfälle. Oft bilden sie auch Grenzlinien und Fußpfad. Diese vielfältigen Nutzungen bedingen vielfältige Strukturen, unterschiedlichste Feuchte- und Nährstoffverhältnisse; lokal finden Tritt, Mahd und Beweidung statt - alles Gegebenheiten, die einen charakteristischen Bewuchs ermöglichen und daher von einer Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten als Refugium genutzt werden.
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Haggasse Weg zum Sportplatz Für Wildkräuter, Gehölze und Tiere ist hier kein Platz geblieben |
Bei der Anlage eines Wegrandes müssen viele Gesichtspunkte beachtet werden, denn nicht überall sind die Standortbedingungen gleich. Je nach den örtlichen Gegebenheiten können ganz unterschiedliche Maßnahmen angebracht sein. Was sich hier als sinnvoll erweist, muß sich dort nicht bewähren. Darum sollte man sich die lokalen Verhältnisse genau ansehen und bei Bedarf den Rat von Fachleuten einholen. Wichtige Fragen, die vorab zu klären sind:
Erst nach einer Prüfung der Standortbedingungen kann man dazu übergehen, ein auf den speziellen Standort abgestimmtes Begleitgrün zu planen.
Bei der Anlage der Wegränder sollte weiterhin beachtet werden:
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Villinger Straße "Totalrasur" - Für die Insektenwelt bleibt hier weder Blätter- noch Saugnahrung erhalten |
| Projekt: Feldrain-Bepflanzung |
Geplant ist, durch Zusammenarbeit von Bürgern, Vereinen, Verbänden und Landwirtschaft
in den nächsten drei Jahren modellhaft Maßnahmen der Landschaftspflege und des
Biotopschutzes entlang der Feldwege in Dauchingen durchzuführen.
Dabei handelt es sich um Vorschläge, die bereits der neue Landschaftsplan anregt und
durch Förster Grießhaber im Oktober 1995 im Gemeinderat erläutert wurden.
Diese Maßnahmen werden in das Biotop-Verbundsystem integriert.
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Michelweg Mit der Befestigung dieses Weges verschwand auch der Feldrain |