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Ortsbeschreibung

Ortsgeschichte

Die erste urkundliche Erwähnung der im 3. Jh. entstandenen Siedlung datiert von 1094: "Taichingen" und "Töchingen" in den Gründungsberichten des Klosters St. Georgen.
Dauchingen kam 1803 zu Württemberg. 1810 wurde die Gemeinde, entsprechend dem Pariser Vertrag, badisch.

 

Überörtliche Situation

Dauchingen liegt als selbständige Gemeinde im Kreis Schwarzwald-Baar.

Zusammen mit sieben anderen Gemeinden ist Dauchingen in die Verwaltungsgemeinschaft Villingen-Schwenningen eingebunden.

Insgesamt hat der Schwarzwald-Baar-Kreis im Vergleich mit Baden-Württemberg in der allgemeinen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung Defizite, die aber in den letzten zehn Jahren deutlich geringer geworden sind.

Dauchingen ist durch seine unmittelbare Nähe (3 km) zum Oberzentrum Villingen-Schwenningen und seine günstige Verkehrslage (direkte Autobahn-anbindung BAB 81 Stuttgart-Westlicher Bodensee über die B 523 und Anbindung zur 27) geprägt.

 

Landschaft, Klima, Boden, Wasser

Dauchingen liegt auf einer weithin eben-schwelligen, nach Osten abflachenden Baarhochfläche mit attraktiven Südhanglagen, die im Anschluß nach Osten steil ins Neckartal abfällt.

Die Kirche als herausragendes Wahrzeichen markiert weithin sichtbar auf einer Hügelkuppe den Ortsmittelpunkt.

Im Nordosten liegt die Anhöhe des Michelnwaldes. Von dort bietet sich eine freie Aussicht über die Baar bis zur Südwestkante der Schwäbischen Alb.

Dauchingen liegt in einer Höhe von ca. 730 m NN. die Jahresdurchschnittstemperatur ist mit 5,5 bis 7°C kühl.

Geologisch gesehen besteht Dauchingens Grund zum größten Teil aus Muschelkalk, der im Steinbruch Lunital auch abgebaut wird.

Dolinen, landwirtschaftliche Vorrangflächen, Klimaleitbahnen in den vom oberen Neckartal abzweigenden Senken und Trockentälern sind zu beachten.

Dauchingen liegt zum Teil im Wassereinzugsgebiet bzw. Grundwasserreservoir der Keck-Quellen.

 

Biotop- und Artenschutz

Dauchingens Ortslage ist umgeben von intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen. Besondere Biotopschutzgebiete sind nicht mehr erhalten.

Eine Ausnahme bilden die am östlichen und z.T. am südlichen Ortsrand gelegenen Obstbaumflächen und wegbegleitenden Vogelschutzgehölze.

Das Neckartäle im Osten Dauchingens ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

 

Verkehr

Dauchingens Hauptstraße, die Vordere Straße, bildet die Verbindungsspange der in Ost-West-Richtung verlaufenden L 5706 und der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden K 423.

Überregionaler Verkehr verläuft auf der BAB 81 sowie auf der B 523.

 

Siedlung

Dauchingen war ursprünglich ein Straßendorf entlang der Verbindungen nach Schwenningen, Villingen, Trossingen und Niedereschach (Rottweil).

Von diesem langgestreckten Kern aus entwickelte sich Dauchingen nach Süden/Südwesten und Norden. Der östliche Ortsrand blieb weitgehend erhalten.

Mittlerweile ist der Ort über die anschließende Talmulde des Lunitales bis zum Gegenhang des Michelnwaldes ohne gliedernde Zäsuren gewachsen.


Ortschronik

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"Dauchingen - Menschen und Landschaft im Bild"
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